Vorteile und Nutzen

Wer ist die BauInnung Region Donau-Ries und der Landesverband Bayer. Bauinnungen.
Wem kann sie nützen?

  • In den Bau-Innungen sind die Bauhandwerker des Bauhauptgewerbes für Hochbau, Tiefbau und Ausbau (insbesondere Fliesenleger, Estrichleger und Putzer) zusammengefasst. Sie sind Mitglieder des LBB.
  • Die Innung ist nach der Handwerksordnung eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
  • Sie sind auf Landkreisebene organisiert und haben nur eine freiwillige Mitgliedschaft. Auf Landkreisebene erfolgt die Vertretung und Beratung durch die Geschäftsführung der Kreishandwerkerschaften bzw. der Bau-Innungen im Auftrag des ehrenamtlichen Vorstandes der jeweiligen Innung, vertreten urch den Obermeister und Stellvertreter.
  • Bayernweit sind auf diese Weise im Landesverband Bayerischer Bauinnungen (LBB) 71 Mitgliedsinnungen mit ca. 4.000 Mitgliedsbetrieben zusammengefasst. Das sind ca. 50 % der aktiven Handwerksbetriebe des Bauhauptgewerbes nach der Anzahl der Betriebe, nach der Beschäftigtenzahl ist der Anteil erheblich größer.
  • Der Landesverband Bayerischer Bauinnungen ist mit weiteren ca. 41 Landesverbänden im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) mit insgesamt ca. 76.000 Mitgliedsbetrieben organisiert.

Was tut und nützt die BauInnung und der Verband ?

  • Auf der Ebene des Regierungsbezirkes sind die Innungen und ihre Mitglieder im Landesverband Bayer. Bauinnungen, Bezirk Schwaben, organisiert.
  • Mitglieder sind 10 Innungen mit ca. 600 Bau-Betrieben in ganz Schwaben.  Die Beratung und Vertretung erfolgt auf nahezu allen Rechtsgebieten durch die Bezirksgeschäftsstellen, die im Regelfall mit mindestens einem erfahrenen hauptamtlichen Volljuristen besetzt sind

 

Die Betreuung erfolgt in Form von

  1. Interessenvertretung nach außen gegenüber Politik und Verwaltung (Rahmenverträge)
  2. individuellen Beratungen auf allen Rechtsgebieten, insbesondere Werkvertragsrecht und Vertretung vor den Arbeitsgerichten.
  3. internen Schulungen und Kurzseminare
  4. Informationen und Schulungen auf dem neuesten technischen und gesetzlichen Stand
  5. Tarifpolitik

Zu 1.: Interessenvertretung nach außen gegenüber Politik und Verwaltung:

Auf der Organisationsebene des Landesverbandes Bayer. Bauinnungen, in dessen von den Mitgliedern gewählten Delegiertenversammlungen die Obermeister der Bau-Innungen vertreten sind, wird den Wünschen, Anträgen und den Erfordernissen der Bauwirtschaft in Form
von Anträgen Rechnung getragen, die von den Vertretern im Landesverband umgesetzt werden.

Die Innungen und Mitgliedsbetriebe sind hierbei aufgerufen, Anträge zu stellen.

Entsprechend diesen Anträgen werden die entsprechenden Forderungen bei den Behörden, Ämtern und Politikern dargestellt,
deren Notwendigkeit begründet und deren Durchsetzung versucht (z. B. Gesetzesanträge, -änderungen wie Kfz-Steuerbefreiung für Baumaschinen,
Mindestlohntarifverträge).

Die Mitgliedsbetriebe werden mit Rahmenverträgen unterstützt, die der Landesverband mit größeren Anbietern abgeschlossen hat z. B.:

PKW verschiedener namhafter Hersteller
Strom, ca. 15 %
VHV-Versicherungen:
- Bürgschaften (weit unterhalb der Bankkonditionen) ca. 0,29 % p. a.
- Kfz-Haftpflicht (Pauschale ohne Schadensrückstufung)
- Gewährleistungsversicherung.

Die Vertretung nach außen erfolgt in Form von außergerichtlichen Vermittlungsgesprächen und Einrichtung von Schlichtungsstellen nach dem
Bayerischen Schlichtungsgesetz.

Zu 2.: Individuelle Beratungen:

Schwerpunkt der Einzelberatung ist die kostenfreie arbeits- und sozialrechtliche Vertretung vor den Gerichten.
Bereits bei einem Streitwert von 2.500 € fallen Rechtsanwaltskosten von mehreren tausend € in der ersten Instanz an, für die der Arbeitgeber
zahlungspflichtig bleibt, selbst wenn er den Prozess gewinnt.

Im Arbeitsrecht werden die Rechtsanwaltskosten in der 1. Instanz vom Gegner nicht erstattet.

Auf den Gebieten des Werkvertragsrechts -  insbesondere der öffentlichen Vergabe   aber auch des privaten Werkvertragsrechts VOB/A und VOB/B -
erfolgt eine umfassende und kostenfreie Beratung der Mitgliedsbetriebe.

Auf dem Gebiet der Schwarzarbeit und der unzulässigen Gewerbeausübung sowie des AGB-Gesetzes übernimmt der Landesverband kostenfreie 

 

Abmahnungen, Verfolgung von Schwarzarbeit (eigener Hochbausheriff) und das Angebot von Einzelvermittlungsgesprächen.


Auf dem Gebiet der Anwendungsprogramme von Microsoft (MS-Works, MS-Word, Excell und Access) erfolgen kostenfreie Computer-Schulungen mit

den neuesten Programmen.


Die Beratung in neuen Geschäftsfeldern, neuen Kooperationsmethoden und Vereinigungen erfolgt über die Bezirksgeschäftsstelle unter Einschaltung

von Spezialisten aus dem Landes- oder Zentralverband.


Zu 3.: Interne Schulungen und Kurzseminare

Der Landesverband Bayerischer Bauinnungen, Geschäftsstelle Schwaben, führt in unregelmäßigen Abständen auf den Gebieten

  • Technik
  • Recht
  • Betriebswirtschaft
  • neue Geschäftsfelder

Kurzseminare, Fachtagungen und Einzelberatungen durch.

Zu 4.: Allgemeine Informationen und Schulungen:

Über das Verbandsmedium der Mitteilungsblätter des Landesverbandes Bayer. Bauinnungen (LBB-Mitteilungen) erfolgt eine fortlaufende zeitnahe und
fachspezifische Information über die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Bautechnik, des Rechts und der Wirtschaft.

Zusätzlich erfolgen noch fachspezifische Informationen für die einzelnen Fachgruppen, die über die vorgenannten allgemeinen Informationen hinaus
zusätzlich informiert werden (Fachgruppen, z.B. Tiefbau, Fliesenleger, Estrichleger).

Über aktuelle Entwicklungen und oberfrankenspezifische Besonderheiten wird regelmäßig durch Rundschreiben der Bezirksgeschäftsstelle Oberfranken informiert.

Der Landesverband Bayer. Bauinnungen betreibt für seine Mitglieder in Form der Bayerischen BauAkademie Unternehmer- und Mitarbeiterschulungen
in seinem neuen Fortbildungszentrum in Feuchtwangen.

Die bayerischen Bauunternehmer haben hierzu 50 Mio. DM in die Zukunft des Baugewerbes und insbesondere in die Qualifizierungsmöglichkeit ihrer Mitarbeiter investiert.

Zu 5.: Tarifpolitik 

Die tarifpolitische Betreuung erfolgt durch gewählte Ehrenamtsträger, die die Tarifpolitik bestimmen.

In der Vergangenheit wurden insbesondere immer wieder die Mindestlohntarifverträge zur Sicherung der Aufträge am Bau und zur Schaffung gleicher
Konkurrenzvoraussetzungen gegenüber ausländischer Konkurrenz mit Billiglöhnen geschlossen.

Auch in Form der Arbeitszeitflexibilisierung wurden Erfolge erzielt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter nachfolgenden Link.

http://www.lbb-bayern.de/main-action.do?idr=34&ido=34